Art.Albina Kunstpreis 2020

Alle zwei Jahre verleiht die Kultur.Werkstatt Oberalm (im Jahr 2020 zum dritten Mal) einen mit € 3000.- dotierten Kunstpreis. Aufgrund der aktuellen Situation sollte die Verleihung des Kunstpreises und die Ausstellung im Jahr 2020 abgesagt bzw. auf das kommende Jahr verschoben werden. Aufgrund der schwierigen Situation vieler Künstlerinnen und Künstler sowie der Lockerung der Verordnungen hat sich die Kultur.Werkstatt Oberalm trotzdem entschlossen, den Kunstpreis zu verleihen und auszuweiten, sodass heuer neben dem Hauptpreis zwei Anerkennungspreise in der Höhe von jeweils € 1000.- verliehen werden.

Das Motto der diesjährigen Ausschreibung lautet „future now“

Klimawandel, Industrialisierung und Umweltverschmutzung waren bislang oft „nur“ Schlagworte, sind aber nunmehr allgegenwärtige, lebensbedrohende Themen. Wie wird unsere Zukunft aussehen, ist sie „noch“ zu retten? Was können wir heute für morgen tun, was müssen wir tun. Die Zukunft beginnt jetzt und wir müssen uns darum kümmern!

In einem zweistufigen Verfahren wählte die Jury bestehend aus

  • Eva Jandl-Jörg, Sammlungsleiterin der Salzburg Museum
  • Antonia Gobiet, im Bildungshaus St. Virgil zuständig für Kunst und Kreativität
  • a Martina Pohn Leiterin und Kuratorin der Kunstgalerie HAAS & GSCHWANDTNER
  • Peter Husty, Obmann Kultur.Werkstatt Oberalm

in der ersten Runde all jene Einreicherinnen und Einreicher aus, die mit einer ihrer Arbeiten in der Ausstellung vom 17. Juli bis 11. September 2020 im Gemeindeamt Oberalm gezeigt werden. In der zweiten Runde wurden mittels Punktesystem die Preisträger des Jahres 2020 gekürt.

Der Art.Albina Kunstpreis geht in diesem Jahr an Ann-Sophie Wass für ihre beiden eingereichten Arbeiten LOTUS und TREESOME.

Die für den Wettbewerb „Future Now“ eingereichten Arbeiten sind in Oktober 2019 auf einer Artist Residency am Jigongshan Museum, in Henan Province, China entstanden. Sie gehören zu einer 14-teiligen Fotoserie in der sich die Künstlerin selbst zeigt. Mit Gesichtsmaske in rosa Kleidung zeigt sie eine für China wohl typische Situation, nimmt jedoch mittels ihres eigenen Körpers und der Gegebenheiten vor Ort interessanterweise einiges der aktuellen Entwicklungen vorweg, eine Situation, die uns heute in Europa allgegenwärtig ist.

Die zwei Anerkennungspreise gehen an

Annelies Senfter für ihre Arbeiten „Ohne Titel“ aus der Arbeit „Coming To See“ Nr. 1 und Nr. 2

und

Alexandra Baumgartner für die beiden Collage-Arbeiten „Test of Courage“ und „The Architect“

Die Ausstellung ab Montag, 20. Juli bis 11. September 2020 zu den Gemeindeöffnungszeiten zugänglich.