FRANZ – DIE GESCHICHTE MEINES URGROSSVATERS
Lesung Adrian Goiginger - Die Lebensgeschichte von Franz Streitberger – das Buch zum erfolgreichen deutschösterreichischen Kinofilm „Der Fuchs“
06. Mai 2026
19:30 Uhr
Die Lebensgeschichte von Franz Streitberger – das Buch zum erfolgreichen deutschösterreichischen Kinofilm „Der Fuchs“
„I hob nix zum Dazöhn!“ – so antwortete Franz Streitberger, als ihn sein 14-jähriger Urenkel Adrian Goiginger nach seinem Leben fragte: Geboren 1917, sein Leben geprägt von bitterer Armut im Pinzgau, frühem Hunger, Weggabe als Kind, Arbeitslosigkeit, Bundesheer, „Anschluss“, Wehrmacht, Front, Kriegsgefangenschaft und der schweren Zeit nach 1945.
Das Buch zeichnet dieses bewegte Dasein mit Erinnerungen, Fotos und historischen Recherchen nach. Der große Erfolg des Films „Der Fuchs“ weckte das Interesse an der wahren Geschichte – einer Geschichte, die für viele Menschen typisch war und heute kaum vorstellbar ist. (max)
Der Kreis schließt sich – die Zugkraft (der Themen) Adrian Goigingers
Keine Lesung war schneller ausverkauft, nie zuvor hätten mehr Bücher als die vorhandenen verkaufen werden können. Doch obwohl sich Adrian Goiginger vor seinem Gastspiel in Oberalm weder in zeitlicher noch örtlicher Hinsicht rar gemacht hatte, gelang dieses Kunststück spielend. Seit seinem Langfilmdebüt „Die beste aller Welten“ zieht offenbar alles, was er in seinen Filmen, aber auch seinem Erstling „Franz: Die Geschichte meines Urgroßvaters. Die Lebensgeschichte von Franz Streitberger – das Buch zum erfolgreichen deutsch-österreichischen Kinofilm „Der Fuchs“ zu erzählen hat, das Publikum geradezu magisch an. Am vorgesehenen Veranstaltungsort änderte das allerdings nichts, weil das Filzhofgütl gar so gut zum Titelhelden wider Willen und seinem aufmerksamen Chronisten passte. Ob der mehrfach prämierte Filmemacher nun vorlas oder frei sowohl vom Franz, seinem „Füchsei“ und der großen Liebe Susi als auch der Verfilmung erzählte und Fotos präsentierte – die Zuhörer hingen nicht minder gebannt an seinen Lippen, wie sie es schon 2018 bei Verena Altenberger getan hatten. Da sich vor den Augen der Gastgeberinnen Conny Seiwald & Ilona Schalwich-Mózes gleichsam ihr Wirkungskreis schloss, drängte sich ihnen die fast ein bisschen wehmütige Frage nach einer Wachablöse auf ….
I. S.-M.